Kurzversion der Vereinsgeschichte

Die Entwicklung des Vereinsnamens
Jahr Name
1923 LTC Pardubice
1949 Sokol Pardubice (Zusammenhalt LTC und Rapid)
1950 Slavia Pardubice
1953 Dynamo Pardubice
1960 Tesla Pardubice
1991 HC (Hockey club) Pardubice
1995 HC Pojišťovna IB (Investiční banka) Pardubice
1997 HC IPB (Investiční a poštovní banka) Pojišťovna Pardubice
2002 HC ČSOB (Československá obchodní banka) Pojišťovna Pardubice
2003 HC Moeller Pardubice
2009 HC Eaton Pardubice
2011 HC ČSOB (Československá obchodní banka) Pojišťovna Pardubice
2015 HC Dynamo Pardubice

Eishockey in Pardubice gibt es bereits seit Beginndes zwanzigsten Jahrhunderts. Wie auch in anderen Ländern des alten Kontinents galt Eishockey in Tschechien als eine eher ungewöhnliche Sportart, sehr körperbetont und daher sozial inakzeptabel. Trotz dieser Schwierigkeiten hat sich Eishockey als beliebtes Sportart in Pardubice durchgezetzt. Gespielt wurde früher wie im Fußball mit elf Spielern, statt dem Puck gab es einen Ball und sogar die Spielfeldgröße war identisch mit dem eines Fußballfeldes. Das erste Spiel in sogenannten "Canadian Hockey" wurde 1913 gespielt.

Den ersten Eishockey-Verein in Pardubice, LTC Pardubice, gründeteWilliam Weiss im Jahr 1923. Regelmäßige Wettbewerbe begannen in der Saison 1930/1931. Bedingt durch den zweiten Weltkrieg und den warmen Wintermonaten, konnte die Eishockeysaison in den Vorkriegsjahren nicht beendet werden.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde in Pardubice eine Kunsteisfläche im Stadion errichtet Vor Beginn der Saison1949/1950 vereinten sich die beiden Eishockey-Mannschaften aus Pardubice LTC und Rapid und spielten von da an unter dem Namen Sokol Pardubice. Der Mannschaft gelang der Aufbau eines starken Kaders. Sie gewannen die Qualifikations- Wettbewerbe für die erste Liga und stiegen als Slavia Pardubice auf. Seitdem spielt Pardubice in der höchsten Liga.

Der Name Slavia Pardubice blieb der Mannschaft nicht lange erhalten. Am Ende der Saison 1952/1953 wurde die Mannschaft in Dynamo Pardubice umgetauft. Im Jahr 1960 gewannen die Dynamos das erste Mal die Siegelmedaille für den dritten Platz in der ersten Liga. Der Verein hatte bereits eine große Fangemeinde.

Dies war ein wichtiger Meilenstein in der Eishockey-Geschichte von Pardubice. Nach und nach vergrößerte sich die Fanbase um die Mannschaft mit dem Pferdeemblem. In der Saison 1960/1961 trat der Verein mit einem neuen Namen – Tesla Pardubice auf und hieß so bis Juli 1991.

Das Ende der sechziger Jahre gehörte dem Nachwuchs des Eishockey-Vereins.. In der Junior- und später auch Seniormannschaft hat sich das offensive Trio Bohuslav Stastny, Jiri Novak und Vladimir Martinec durchgesetzt. Dieses Trio wurde in die Nationalmannschaft aufgenommen. Mit ihnen gewann die tschechische Nationalmannschaft die WM in Prag im Jahr 1972.

Die Mannschaft aus Pardubice musste nur bis 1973 auf ihren großen Moment warten, sie gewannen dann zum ersten Mal den Meistertitel. Vladimír Martinec wurde als bester tschechischer Spieler ausgezeichnet und gewann seinen ersten „Goldenen Hockeyschläger“.

In den folgenden Jahren war das Trio aus Pardubice erfolgreicher als das ganze Team. Es folgte ein weiterer WM-Titel für das Trio Vladimir Martinec – Jiri Novak – Bohuslav Šťastný. Vladimir Martinec gewann im Jahr 1976 wieder den Goldenen Hockeyschläger als bester Spieler. In den Folgejahren gewann er ihn bis in die 70er Jahre noch drei Mal.

Seit 1982 begann ein erneuter Aufstieg der Mannschaft, welche von Spielernwie den damals schon bekannten Torward Dominik Hašek, dem Verteidiger Františk Musil und den Stürmern Otakar Janecký und Jiří Šejba unterstützt wurde. Musil und Šejba gewannen1985 während der Meisterschaf in Prag die Goldene Medaille gewonnen. Musil ging dann zur der NHL. Šejba, dessen Hattrick das letzte Spiel entschieden, kam nach seinem einjährigen Militärdienst im Dukla Jihlava zurück nach Pardubice um erneut den Titel in den Jahren 1987 und 1989 zu gewinnen.

Parallel zu den politischen Veränderungen in den späten 80er Jahren gibt es zu Beginn der Saison 1991/1992 eine Namensveränderung. Der Verein nannte sich HC Pardubice. Mehrere Jahre gabe es inPardubice nur individuelle Auszeichnungen für einzelne Spieler und Trainer. Aber zu Mannschafterfolgen kommt es nicht. Petr Sýkora zum Beispiel sicherte sich im Jahr 2001 mit 26 Toren den Schützenkönig-Titel.

Das Jahr 2001 war bedeutend wegen einer umfangreichen Sanierung des Stadions, das seit dem zu den besten Eishockey-Stadien in der Tschechischen Republik zählt. Am Freitag, den 5. Juni 2015 bekam der Eishockey-Verein von Pardubice seinen traditionellen Namen zurück und heißt seit dem HC Dynamo Pardubice.

Siege und Medaillen-Gewinneder Schüler, Junioren und Jugendlichen bilden eine lange Reihe von Erfolgen der Nachwuchsspieler die bereits seit vielen Jahren zu den besten gehören. Während der Zeit brachte der Nachwuchs von den Spielern mit dem Pferdeemblem auf der Brust viele berühmte Spieler hervor, die jetzt in der Hall of Fame in Pardubice aufgelistet sind.

Mannschaftserfolge

Gewinner unserer höchsten Liga
Saisons 1972/1973, 1986/1987, 1988/1989, 2004/2005, 2009/2010 a 2011/2012
European Cup
Platzierungen 2. Plätze (1974/1975 a 1987/1988)
European Trophy
Platzierungen 5. Platz (2011/2012)
Rekorde in der Tschechischen Extraliga
Rekord Ereignis
Höchste Besucheranzahl pro Spiel: 17.140 Zuschauer (Saison 2010/2011, 36. Runde: HC Eaton Pardubice – HC Kometa Brno), bis 23. Oktober 2012
Die meisten Siege in einem Playoff in einer Reihe: 16 (4 Viertelfinale, 4 Halbfinale, 4 Finale 2009/2010 und 4 Viertelfinale 2010/2011)

Ausgesonderte Spielernummern

5 Jiří Dolana
9 Dominik Hašek
10 Jiří Šejba
13 Vladimír Martinec
16 Karel Mach
17 Bohuslav Šťastný
20 Vladimír Dvořáček
20 Jiří Novák
21 Milan Koďousek
91 Otakar Janecký
trenér Horymír Sekera st.

Einzelleistungen

Weltmeister

1949, Stockholm: Vladimír Kobranov
1972, Prag: Vladimír Martinec, Josef Paleček a Bohuslav Šťastný
1976, Katowice: Vladimír Martinec, Bohuslav Šťastný, Jiří Novák
1977, Wien: Vladimír Martinec, Jiří Novák
1985, Prah: František Musil, Jiří Šejba
1996, Wien: Michal Sýkora, Zdeněk Uher (Trainer)
1999, Lillehamer: Vladimír Martinec (Trainer)
2000, Sankt Petersburg: Michal Sýkora, Vladimír Martinec (Trainer)
2001, Hannover: Dušan Salfický, Vladimír Martinec (Trainer)
2005, Wien: Adam Svoboda, Aleš Hemský, Petr Průcha
2010, Köln am Rhein: Petr Koukal, Petr Čáslava, Tomáš Rolinek, Tomáš Mojžíš

Olympiasieger

1998, Nagano: Dominik Hašek, Milan Hejduk, Vladimír Martinec (Trainer)

Stanley Cup Sieger

2001, Colorado Avalanche: Milan Hejduk
2002, Detroit Red Wings: Dominik Hašek
2008, Detroit Red Wings: Dominik Hašek

Hall of Fame des Internationalen Eishockey-Verbandes

2001 Vladimír Martinec (Tesla Pardubice)

Hall of Fame des tschechischen Eishockeys

2008 Dominik Hašek
Vladimír Martinec
2009 Vladimír Kobranov
2010 Bronislav Danda
Vladimír Nadrchal
Jiří Novák
Jiří Šejba
Bohuslav Šťastný

Die Gewinner der Umfrage "Der Goldene Hockeyschläger"

1973 Vladimír Martinec (Tesla Pardubice)
1973 Vladimír Martinec (Tesla Pardubice)
1976 Vladimír Martinec (Tesla Pardubice)
1979 Vladimír Martinec (Dukla Jihlava, Tesla Pardubice)
1987 Dominik Hašek (Tesla Pardubice)
1989 Dominik Hašek (Tesla Pardubice)
1990 Dominik Hašek (Dukla Jihlava, Tesla Pardubice)
1997 Dominik Hašek (Buffalo Sabres)
1998 Dominik Hašek (Buffalo Sabres)
2003 Milan Hejduk (Colorado Avalanche)
Mitglieder im "Eishockey Schützen Club" von Journal Sport
Vor-und Nachname (Vereine) Tore (Liga+Nationalmannschaft)
Vladimír Martinec (Pardubice, Jihlava) 502 (343+159)
Jiří Dopita (Olomouc, Vsetín, Pardubice, Znojmo, Kometa Brno) 384 (340+44)
Richard Král (Pardubice, Třinec, Plzeň, Mladá Boleslav) 368 (367+1)
Ladislav Lubina (Pardubice, Jihlava, Třinec) 362 (337+25)
Jiří Novák (Pardubice, Jihlava) 331 (255+76)
Petr Sýkora (Pardubice) *) 321 (312+9)
Bohuslav Šťastný (Pardubice) 329 (256+73)
Stanislav Prýl (Pardubice, Jihlava) 272 (223+49)
Jiří Dolana (Pardubice, Jihlava) 261 (228+33)
Jiří Šejba (Pardubice, Jihlava) 260 (227+33)
Bronislav Danda (Pardubice, Kometa Brno) 257 (212+45)

*) Anzeige gelt für die Saison 2014/2015.

Ocenění jednotlivců; vítězové ligových trofejí

1964/1965 Zdeněk Špaček — bester Schützer
1972/1973 Vladimír Martinec — bester Assistent
1975/1976 Vladimír Martinec — bester Assistent
1978/1979 Vladimír Martinec — bester Schützer
1988/1989 Otakar Janecký — bester Assistent
Dominik Hašek — bester Assistent
Dominik Hašek — bester Play Offs Spieler
Vladimír Martinec — bester Trainer
1993/1994 Richard Král — bester Schützer
Radovan Biegl — bester Torwart
Milan Hejduk — bester Nachwuchsspieler
Marek Sýkora — bester Trainer
1996/1997 Miloš Říha — bester Trainer
1997/1998 Tomáš Martinec — werthvoller Spieler
2000/2001 Petr Sýkora — bester Schützer
Petr Sýkora — produktivster Spieler
Aleš Píša — bester Verteidiger
2002/2003 Ladislav Lubina — Goldhelm für die beste Spielaction
2004/2005 Michal Mikeska — produktivster Spieler
Michal Mikeska — Topspieler der Saison
Aleš Hemský — bester Play Offs Spieler
Ján Lašák — Goldhelm für die beste Spielaction
2005/2005 Ján Lašák — sympathischsten Spieler
2006/2007 Petr Sýkora — Spieler der Saison
Petr Sýkora — bester Schützer
Miroslav Hlinka — sympathischsten Spieler
2009/2010 Dominik Hašek — Spieler der Saison
Dominik Hašek — bester Play Offs Spieler
Dominik Hašek — Bester Torwart
Jakub Nakládal — Bester Verteidiger
Rastislav Špirko — die meisten fairen Spieler
Václav Sýkora — bester Trainer
2011/2012 Petr Koukal — bester Play Offs Spieler
Jan Kolář II — bester Verteidiger

Rekordhalter Pardubice

Ladislav Lubina (Pardubice, Jihlava, Třinec) 910 Spiele im der höchsten Liga

Hauptsponsoren

ČSOB Pojišťovna

Tipsport Arena

Tipsport arena

Sponsoren

Město Pardubice
Chládek a Tintěra
go4games
Lumius
Westminster Unternehmensgruppe
Autocentrum Barth
Hašpl
REPON
Pekařství Frydrych
Alukov
Střída Sport
Reklamní banner
 
Eshop firmy Hašpl a.s.
Autocentrum BARTH
Autocentrum BARTH
Motocentrum BARTH
AutoIN
Fanshop Dynana Pardubice

Angebot für Sie

Jugendhockeypartner

Edera